Frank Iwer folgt auf Markus Kerber

Frank Iwer, neuer Vorsitzende

Berlin. Die Vorstandsvertreter der 16 Mitgliedsorganisationen des N3tzwerks Zukunft der Industrie haben am Dienstag Frank Iwer zum neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt. Der Leiter Koordinierung und strategische Planung für den Vorstand der IG Metall löst BDI-Hauptgeschäftsführer Dr. Markus Kerber ab. Als stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde Dr. Joachim Lang benannt, der im April Kerber als Hauptgeschäftsführer beim BDI folgt.

Frank Iwer: „Das Bündnis Zukunft der Industrie und das N3tzwerk sind europaweit einzigartig: Industrie- und Arbeitgeberverbände, Industriegewerkschaften, Kammern und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) arbeiten an den Herausforderungen für unsere Industrie. Zusammen sind wir so in der Lage, wichtige Weichenstellungen für die Industrie voran zu bringen.“

Dr. Joachim Lang, stellvertretender Vorsitzender

In sechs Themenfeldern haben die Bündnispartner gemeinsame Positionen entwickelt. Sie beinhalten Forderungen an eine moderne Infrastruktur, die Gestaltung der Energie und Mobilitätswende, die digitale Vernetzung, flexible Arbeitszeitmodelle und die Gestaltung des demografischen Wandels in einer Arbeitswelt von morgen. Eine weitere Aufgabe des N3tzwerks ist es den Dialog zur Zukunft der Industrie in den Regionen zu stärken. (mehr dazu auf der Seite ihre-industrie.de)

Masterplan Industrie der Stadt Frankfurt als Modellprojekt ausgewählt

Das Kompetenzzentrum Industrie beteiligt sich an dem Projekt „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das „N3tzwerk Zukunft der Industrie“ zu Beginn des Jahres beauftragt hat. Der Masterplan Industrie der Stadt Frankfurt wurde als Good-Practice-Modell ausgewählt.

Der „Gesellschaftliche Dialog zur Zukunft der Industrie“ soll erfolgreiche Industrie-Initiativen und -Bündnisse von Ländern, Regionen und Städten analysieren und gemeinsam mit sechs ausgewählten Industrieinitiativen zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen und einen Leitfaden zur Initiierung neuer kommunaler und regionaler Industriebündnisse in Deutschland erarbeiten.

Lesen Sie mehr auf der Metropolnews-Seite.

Empfang zur Industriekonferenz beim N3tzwerk Zukunft der Industrie

Am Abend des 06.02.2017 fand in den Räumen des N3tzwerks Zukunft der Industrie ein Empfang zur Internationalen Industriekonferenz statt. In entspannter Atmosphäre konnten sich die Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Gewerkschaften austauschen und die Entwicklung von N3tzwerk wie auch dem Bündnis Revue passieren lassen.

Der Film gibt Impressionen des Abends wieder und zeigt kurze Statements einiger Besucher:

Sie können sich hier ausserdem noch die fotografische Begleitung des Abends anschauen:

Zukunft im Dialog stärken

logo_netzwerk_dialog_industrie14 starke Partner engagieren sich im N3tzwerk Zukunft der Industrie, um den Industriestandort Deutschland nachhaltig modern zu gestalten, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Arbeitsplätze für die Zukunft sicher zu halten. Unsere Industrie ist ein wesentlicher Garant für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze und eine sichere und bessere Zukunft für unsere Kinder. In Deutschland arbeiten acht Millionen Menschen in rund 200.000 Industriebetrieben. Hinzu kommen viele industriebezogene Dienstleister. Insgesamt hängen über 15 Millionen Arbeitsplätze von der Industrie ab.

Das N3tzwerk Zukunft der Industrie unterstützt das Bündnis Zukunft der Industrie. Sowohl N3tzwerk als auch Bündnis sind einzigartig: Hier arbeiten Industrie- und Arbeitgeberverbände, Industriegewerkschaften und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) an den Zukunftsherausforderungen für unsere Industrie.

Klicken Sie hier um sich die Broschüre des N3tzwerks herunterzuladen und mehr über das aktuelle Programm und die vielfältigen Aktivitäten zu erfahren.

Sammelband zur Automobilindustrie

Die Automobilindustrie ist eine der industriellen Leitbrachen in Deutschland und international. Sie erfährt in den letzten Jahrzehnten ein starkes Wachstum und eine hohe Profitabilität. Die Branche durchläuft aktuell jedoch auch tiefgreifende Strukturveränderungen. Mit der Herausbildung globaler Wertschöpfungsketten haben sich insbesondere die sogenannten BRIC-Länder als neue Akteure etabliert und nachholende Prozesse eingeleitet, um an die Industrieländer anzuschließen. Doch ihre Situation wird zunehmend schwieriger. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat zu dieser Thematik am 4. und 5. November in Sao Paulo einen internationalen Workshop »Entwicklung der Automobilbranche in Schwellenländern und ihren Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen und Gewerkschaftsstrategien« durchgeführt. Die Ergebnisse der Diskussion wurden in Form von Länderberichten aus den wichtigsten Automärkten – China, Indien, Russland, Brasilien und Mexiko – in einem Sammelband veröffentlicht, den Sie über folgenden Link (extern) herunterladen können. Der Sammelband beinhaltet auch einen Artikel von Armin Schild und Inge Lippert zum Bündnis und Netzwerk „Zukunft der Industrie“.

Projekt „Dialog Zukunft der Industrie“ startet

Mit Beginn des Jahres 2017 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das N3tzwerk mit der Durchführung des Projekts „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“ beauftragt. Mit dem diesem Vorhaben zielt das BMWi darauf ab, die Funktionsweise regionaler Industriebündnisse besser zu verstehen und mit ergänzenden Formaten für Veranstaltungen und ihrer Vernetzung ihr Handlungsspektrum zu erweitern. In einem Konsortium mit der Prognos AG und Operation Apps GmbH wird unser N3tzwerk diese Herausforderung annehmen.

Klicken Sie hier (PDF;31KB) um mehr zu erfahren.