4. Treffen regionale Industrie-Initiativen

Im Mittelpunkt des 4. Treffen der regionalen Industrie-Initiativen standen die Vorstellung der Industrie-Initiativen  „Masterplans Industrie der Stadt Hamburg“ und „Zukunft durch Industrie – Krefeld. Die Initiative in Krefeld versteht sich als „Bürgerinitiative der Industrie“ im Dialog mit unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen, um mehr Transparenz und ein gemeinsames Verständnis zu erreichen. In Krefeld finden dazu zahlreiche Veranstaltungen statt, wie beispielsweise Wettbewerbe mit Hochschulen, de Lange Nacht der Industrie oder „Krefeld im Dialog“. Mehr erfahren Sie unter www.industrie-krefeld.de

Der Masterplan Industrie Stadt Hamburg besteht seit 2007. Akteure sind der Senat der Stadt
Hamburg, der Industrieverband Hamburg, die Handelskammer Hamburg und der DGB Nord.
Das Ziel ist den gesellschaftlichen Wert der Industrie zu verdeutlichen. Die sieben
Handlungsfeldern reichen von Flächennutzung, Verkehrsinfrastruktur, Innovation, Umwelt,  
Energie, Fachkräfte und Akzeptanz.
Weiteres Informationsmaterial:
Präsentation Krefeld
Präsentation Masterplan Industrie der Stadt Hamburg 2017 Masterplan Industrie Hamburg

Bündnis will Akzeptanz für die Industrie verbessern

Was ist zu tun, damit Deutschland auch künftig ein erfolgreiches Industrieland bleibt? Im „Bündnis Zukunft der Industrie“ suchen Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam nach Antworten. Eines ihrer Themen: die berufliche Bildung.

Der Artikel in der Mitbestimmung beschäftigt sich mit dem Aktionsprogramm Berufsschule 2020 und enthält ebenfalls ein Interview mit Armin Schild, einem der beiden Geschäftsführer des N3tzwerks.

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Berufsschule der Zukunft darf nicht Stiefkind der Bildungspolitik sein

Aktionsprogramm des Bündnis Zukunft der Industrie

In einem Aktionsprogramm Berufsschule 2020 hat das Bündnis Zukunft der Industrie seine Forderungen für die berufliche Bildung in Deutschland gegenüber der künftigen Bundesregierung formuliert. Wer die duale Ausbildung stärken wolle, muss jetzt in die Modernisierung und bessere technische Ausstattung der Berufsschulen investieren, sagten Stefan Körzell, DGB-Bundesvorstandsmitglied, und Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der BDA, anlässlich des Forums Industriepolitik an der  Frankfurter Paul-Ehrlich Berufsschule. Die Berufsschulen dürfen nicht Stiefkinder der Bildungspolitik bleiben, sondern  Stätten des Wissenstransfers mit bester digitaler Infrastruktur, modernen Werkbänken und Lehrkräften, die in enger Kooperation mit Ausbildungsbetrieben stehen. Weiterlesen

Broschüre zum gesellschaftlichen Dialog zur Zukunft der Industrie

Die Zukunft der Industrie in Deutschland ist überraschend unsicher. Zum einen führen Digitalisierung, veränderte globale Markt-, Handels- und Vernetzungsbedingungen industriepolitische Strategien z.B. in China und den USA, demografische Entwicklungen, neue Mobilitätskonzepte und nicht zuletzt die Anforderungen des Klimaschutzes zu einem tiefgreifenden Strukturwandel. Zum anderen nimmt die Kenntnis der Leistungen von Industrieprodukten, Betrieben und ihrer Mitarbeiter für das Gemeinwohl wie das Alltagsleben ab. Damit steigt die Notwendigkeit, aktiv Akzeptanz und Anerkennung zu fördern.

Industriepolitische Dialoge und ihre positiven Wirkungen sind jedoch noch zu wenig bekannt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat daher das Projekt „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“ in Auftrag gegeben, mit dem Industriedialoge in ausgewählten Modellregionen initiiert, unterstützt und durchgeführt werden. Damit fördert das Ministerium Dialogprozesse zur Zukunft der Industrie nicht nur auf der Bundesebene, sondern auch auf der Länder- und regionalen Ebene.

Klicken Sie hier um die Broschüre mit vielen interessanten Beispielen herunterzuladen.

 

Studie der DIHK zum Industriestandort Deutschland

Trotz der guten Konjunktur beurteilen die deutschen Industrieunternehmen wichtige Standortfaktoren in Deutschland kritischer als noch vor drei Jahren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Die Untersuchung beruht auf den Angaben von mehr als 1.500 Betrieben aus dem „IHK-Netzwerk Industrie“, das deutsche Industrieunternehmen und industrienahe Dienstleister umfasst.

Die Umfrageteilnehmer bewerten die aktuelle Wirtschaftspolitik der Bundesregierung zwar mit einer 2,9 und damit etwas besser als bei der letzten Befragung im Jahr 2014. Allerdings stufen die Unternehmen einzelne Standortfaktoren im Sommer 2017 schlechter ein als noch vor drei Jahren. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sieht darin ein „Warnsignal für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands“. Weiterlesen

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des Industriedialogs Rhein-Mosel

„Wir können viel bewegen in der Region, wenn wir es gemeinsam tun“, diese Worte richtete die Schirmherrin des Industrie-Dialogs Rhein-Mosel, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer an die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung am 4. Juli In Koblenz.

Mehr als 70 Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften, Betriebsräte, kommunalen Trägern, der Arbeitsagentur diskutierten in einem World Cafe über die Zukunft der Industrie an Rhein und Mosel. Ein starkes Bekenntnis für einen Industriedialog eine alle, so die Ministerpräsidentin. Die Herausforderungen der Zukunft, die von Digitalisierung, über die demografische Entwicklung und notwendige Investitionen in digitale und analoge Infrastrukturen müssten in den nächsten Jahren bewältigt werden. Benötigt dafür würden: Investitionsbereitschaft, Qualifikation der Mitarbeiter, eine moderne Infrastruktur, ein zukunftsorientiertes Bildungssystem und strategische Partnerschaften auf Augenhöhe.

Klicken Sie hier um das Grußwort von Thorsten Bröcker, Hauptgeschäftsführer vonvem.die arbeitgeber e.V.“ zu lesen.